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Die Musikmesse in Frankfurt am Main soll ja von internationalem Ruf sein. Das stimmt in sofern, dass es dort eine ganze Halle nur für YAMAHA Musikinstrumente gibt, Instrumentenhändler klassischer Instrumente aus aller Welt vertreten sind und sogar Dudelsäcke ausgestellt werden, aus Pakistan…

Heute besuchte ich die Musikmesse in Frankfurt um einen guten Freund und Gitarrenbauer zu treffen und mich außerdem umzuschauen, was die groß angekündigte Umstrukturierung der Musikmesse dieses Jahr offenbart. Ich hatte die Hoffnung eine größere Auswahl an Ausstellern zu treffen und nicht immer nur Angebote für Pop, Rock, Classic und Audiotechnik zu finden.

Doch leider bot sich mir ein noch weniger attraktives Bild der Musikmesse als bereit in den Jahren zuvor. Nach wie vor sind kaum nennenswerte Instrumentenbauer für Folk- und Weltmusikinstrumente anzutreffen. Die Ausstellerzahl insgesamt nahm zudem weiter ab und die Ausstellfläche der Musikmesse schrumpfte 2016 so weit, dass vom ganzen Messegelände nur noch der hintere Bereich für die Musikmesse genutzt wurde (zum Ärger einiger Besucher, die nach dem Haupteingang zunächst in Shuttelbusse einsteigen mussten um das aktive Gelände überhaupt zu erreichen).

Fazit für dieses Jahr: Ein Besuch der Musikmesse Frankfurt a. M. lohnt sich für Liebhaber der Folkmusik nicht. Ist man auf der Suche nach Instrumentenbauern für Drehleier, Sackpfeife und Co. empfiehlt es sich weiterhin sich in der Folkszene zu erkundigen als die Messe des hohen Musikbusiness zu besuchen.

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